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Blues People
Von der Sklavenmusik zum Bebop

von Amiri Baraka

20 x 14 cm | 256 Seiten | Broschur mit Fadenheftung
ISBN 978-3-936086-08-9

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»Blues People definierte die Diskussion über schwarze Musik neu, indem es sie mit den Seelen ihres Volkes verband wie kein Buch davor und keines seither.« (Nelson George)

Musik ist laut Baraka die einzige authentische Ausdrucksform der Schwarzen auf ihrem Weg vom Afrikaner zum Sklaven und vom Sklaven zum Bürger. Sie ist eine Ausdrucksform, die mitten in der Unterdrückung und Negation der afrikanischen Kultur durch das weiße Amerika entstand. Baraka versteht Blues als »Prinzip«, auf das sich schwarze Musikerinnen und Musiker jedes Mal besinnen, wenn der weiße Mainstream ihre neuesten Ausdrucksformen und Stile übernommen hat.

Blues People beschreibt die Entstehung der afroamerikanischen Kultur im weißen Amerika: von der Deportation der ersten Afrikaner und den »Shouts« der Sklaven bis zum Bebop und der Harlem Renaissance.

Neu überarbeitete, erstmals kommentierte und mit einem Register versehene Ausgabe des großen Klassikers der schwarzen Musik - zum 40. Jahrestag seiner amerikanischen Erstveröffentlichung.

Amiri Baraka, geboren 1934 als LeRoi Jones, ist einer der herausragenden politischen Aktivisten des Black Power Movement der 60er-Jahre und zählt zu den wichtigsten afroamerikanischen Dichtern der Gegenwart. Berühmt wurde er Anfang der 60er Jahre als Beat Poet in Greenwich Village, wo er Texte von Ginsberg, Burroughs und Kerouac veröffentlichte, bevor er sich von der weißen Künstler-Bohème distanzierte und zum militanten Kämpfer gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung wurde. Amiri Baraka lebt in Newark, New Jersey.
Neben Sachtexten wie Blues People veröffentlichte er zahlreiche Theaterstücke und Kurzgeschichten sowie einen Roman. Für sein Lebenswerk wurde er mit dem American Book Award ausgezeichnet. Amiri Baraka ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters.