
Die Seelen der Schwarzen
korrigierte Neuauflage mit neuer Ausstattung
Von William Edward Burghardt Du Bois
Aus dem Englischen übersetzt und herausgegeben von Jürgen und Barbara Meyer-Wendt, Vorwort von Henry Louis Gates
15 x 20 cm | 320 Seiten | Kartoniert | Fadenheftung mit Fotos und Anmerkungen
€ 24,- (D) | € 24,70 (A) | SFr 43,- (CH)
ISBN 978-3-936086-38-6
»Bewegter als eine Tina Turner-Biografie und eleganter als eine Stevie Wonder-Platte«
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2004
» ... einer der Schlüsseltexte der amerikanischen Geistesgeschichte ...«
Die Zeit, 22.1.2004
»Die Seelen der Schwarzen ist ein großartiges Buch, auch mit den Augen der Gegenwart gelesen ...«
Frankfurter Rundschau online, 30.6.2003
» ... ein historisches Dokument erster Güte, spannend und anrührend geschrieben.«
Spiegel Special, 3/2003
»Über die Sprache hinaus beeindruckt die tief empfundene Menschenliebe, die das Werk ausstrahlt, die Ausgewogenheit seiner Argumente, die Eindringlichkeit der gewählten Metaphern ...«
Süddeutsche Zeitung, 25.2.2004
Am 18. April 1903 erschien The Souls of Black Folk bei McClurg and Company in Chicago. Das »brillante Werk« (Max Weber) wurde sofort ein Erfolg und machte seinen Autor, W.E.B. Du Bois, zum wichtigsten Führer der Schwarzenbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Buch gilt als »Urtext der afroamerikanischen Erfahrung« (Henry Louis Gates) und ist heute fester Bestandteil des Lektüreprogramms nordamerikanischer Colleges.
Du Bois schildert in Die Seelen der Schwarzen seine Eindrücke in den Südstaaten der USA, manchmal mit dem genauen und distanzierten Blick des Soziologen oder Historikers, manchmal in Form einer Erzählung oder eines poetischen Reiseberichts. Otto Kallscheuer bezeichnete das Werk in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als ein »aus soziologischen Analysen, historischen Skizzen, sozialpsychologischen Essays und autobiographisch inspirierter Fiktion komponiertes Tableau schwarzer Demütigung«.
Der Autor
William Edward Burghardt Du Bois, »frei« geboren 1868 in Massachusetts, studierte, nachdem er vorwiegend weiße Schulen besucht hatte, an der 1866 für befreite Sklaven gegründeten Fisk University. Anschließend ging er nach Harvard, wo er als erster Afroamerikaner promovierte. Während seiner Zeit an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität (heute Humboldt) lernte er Max Weber kennen, der ihm ein Leben lang in Freundschaft verbunden blieb.
Du Bois war Mitbegründer des Niagara Movement und der NAACP (National Association for the Advancement of Colored People). 1960 kehrte er den USA den Rücken und nahm die Staatsbürgerschaft von Ghana an. Dort starb er im August 1963 - am Vorabend des »March on Washington«, der von Martin Luther King ausgerufenen und von der NAACP organisierten Protestkundgebung der Bürgerrechtsbewegung.
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