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TRAUMLAND
Was bleibt, wenn alles verkauft ist?

von Andri Snær Magnason
übersetzt von Stefanie Fahrner

288 S. | illustriert | Fadenheftung | Klappenbroschur
€  20,- (D) | € 20,60 (A) | SFr 27,50 (CH)
ISBN 978-3-936086-53-9

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»Die phantasievolle Version von Naomi Klein.« (Süddeutsche Zeitung)

»Journalistische Recherche, verbunden mit erzählerischem Talent und Menschenverstand. Eine polemisch zugespitzte, sehr originelle Parabel über den Umgang mit unser aller Werte und Ressourcen.«
(Deutschlandfunk Büchermarkt)

»Es handelt sich um ein globales Problem, und unsere Generation wird Lösungen dafür finden. Dieses Buch ist eine der Lösungen.» (Björk)

Islands einzigartige Natur soll einer Idee von Wohlstand geopfert werden, die das Land von der Aluminiumindustrie abhängig macht. Wie so oft scheint die Frage schnell beantwortet, als es heißt: Naturschätze oder Arbeitsplätze! Der Schriftsteller Andri Snæ Magnason jedoch wehrt sich gegen die Erpressung – mit einem Buch. Traumland wird ein nationaler Bestseller. Am Beispiel Islands eröffnet es eine Debatte, die es international zu führen gilt: Was passiert, wenn »saubere Energie« nur noch ein Schlagwort ist? Wie unterscheiden wir gutes und schlechtes Wirtschaftswachstum? Und wollen wir die Entscheidung über unsere Zukunft allein »Experten« überlassen? Magnason entzaubert die Sprache von Politik und Medien und erinnert so zornig wie unterhaltsam daran, dass es immer eine Alternative gibt.

Andri Snær Magnason, 1973 in Reykjavík geboren, Autor von Lyrik, Kinderbüchern, Romanen und Theaterstücken, ist einer der vielseitigsten Autoren Islands – und beschreitet zuweilen ungewöhnliche Wege, um zu sagen, was er zu
sagen hat. Indem er seine Gedichte in einer Supermarktkette verkaufen ließ, erreichte er Rekordauflagen; auf seine Anregung hin wurden 2006 in Reykjavík eine halbe Stunde lang sämtliche Lichter ausgeschaltet, während ein Astronom am Radio den Sternenhimmel erklärte; 2009 verfilmte Magnason als Co-Regisseur seinen Bestseller Traumland. Im April 2016 gab der KAIROS-Preisträger seine Kandidatur zur isländischen Präsidentschaft bekannt.

Weitere Pressestimmen zu Traumland:

- komplette Rezension (PDF) in der Süddeutschen vom 5.10.2011

»Das Schöne ist, dass Magnason niemals belehrend wird, er bleibt bei aller Ernsthaftigkeit ironisch.« (FAZ)

»Wer Island als Labor betrachtet, kann mit der Lektüre von Traumland die Prozesse der Globalisierung wieder ein Stück besser verstehen.« (Leipziger Volkszeitung)

»Andri Snaer Magnason vermittelt uns, dass Island überall ist.« (3sat)

»Magnasons Fragen machen das Buch auch zu einem philosophischen Buch und nicht nur zu einem reinen Fakten-Aufzählen.« (BR2, Zündfunk)

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